Willkommen

Am 15. November 2025 trafen sich wieder christliche Pädagogen, Erzieher und Sozialpädagogen, Lehrer und Dozenten in der Erwachsenenbildung zum Christlichen Pädagogentag für Bayern in Gunzenhausen. Über hundert Teilnehmer verfolgten gebannt die Vorträge, tauschten sich über verschiedene Themen aus, erweiterten ihr Netzwerk und genossen die Gemeinschaft. Das war nun der zweite Pädagogentag nach der Auftaktveranstaltung in 2024. Unsere Motivation ist es, einen Tag der Ermutigung und Vernetzung für unsere Herausforderungen im pädagogischen Alltag anzubieten, bei dem Jesus Christus im Zentrum steht. 

Ein Vorbereitungskreis von Pädagogen und Theologen und ehrenamtliche Referenten gestalten diesen Tag inhaltlich. Die Stiftung Hensoltshöhe Gunzenhausen ist Träger und Ort der Veranstaltung.
 

Zur besseren Lesbarkeit verwenden wir das generische Maskulinum. Gemeint sind stets alle im pädagogischen Bereich tätigen Personen!

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Das waren die Themen 2025

Christsein und pädagogische(r) Beruf(ung)

Viele Christen sehen sich von Jesus Christus in eine pädagogische Aufgabe berufen. Jesus Christus nachzufolgen und mit jungen Menschen zu arbeiten sind für sie keine Gegensätze oder Parallelwelten, sondern gehören zusammen. 

Manche merken dann ernüchtert: Ein Selbstläufer ist die enge Verbindung aus pädagogischem Beruf und Glaube an Jesus Christus nicht. Einige geraten in Konflikte, andere ziehen sich zurück, manche haben einen guten Weg gefunden. Impulse dazu geben Vorträge und Diskussionen.

Hauptvorträge

Berufung im Spannungsfeld

Christliche Lehrerinnen und Lehrer bewegen sich in einem Spannungsfeld: Einerseits sind sie Teil eines Bildungssystems, das gesellschaftliche Werte vermittelt – andererseits folgen sie einer Hoffnung und Wahrheit, die über diese Welt hinausreicht.

Wie lässt sich in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche, wachsender Unsicherheiten und spiritueller Distanzen die eigene Berufung leben, ohne sich zu verbiegen – und ohne sich pauschal zu verschließen?

Der Vortrag von Daniel Straß nimmt dieses Spannungsfeld auf, lädt zur Selbstvergewisserung ein und ermutigt dazu, den eigenen pädagogischen Auftrag aus dem Glauben heraus neu zu entdecken.

Prof. Dr. Daniel Straß lehrt Erziehungswissenschaft an der Internationalen Hochschule Liebenzell (IHL) und baut die dort entstehende christliche Lehrerausbildung mit auf.
 

Verbindung zu Gott und zu den Schülern

Teodor Wetzel ist als beruflicher Lehrer im Christlichen Jugenddorf Nagold tätig. Für ihn stellt sich in seinem praktischen Alltag die Frage: „Wie soll mein Umgang mit Gott aussehen, damit ich Schüler zu Ihm ziehen kann?“ Anschauliche Beispiele von Begegnungen mit Schülern aus seinem Berufsalltag verbindet er mit Modellen aus der Berufswelt: Der Pädagoge arbeitet wie eine Deichsel zwischen Zugfahrzeug (Gott) und den antriebslosen Anhänger (Schüler), die auf beiden Seiten fest verankert sind. Oder er fungiert wie eine Brücke zwischen den Fragen und Problemen der jungen Menschen und Gott, der ihnen oft so fern vorkommt. 

Wichtig ist also die doppelte Verbindung: 

Zum einen die Verbindung von mir als Pädagoge zu Gott, gekennzeichnet durch Ehrfurcht, Bewunderung, Vertrauen, Gebet und Erwartung.

Zum anderen der Kontakt von mir als Pädagoge zum Schüler, getragen von Respekt, Optimismus, Vertrauen, Mühe und Integrität.

Referenten

Unsere Unterstützer

Der Christliche Pädagogentag für Bayern wird unter anderem unterstützt von

  • Akademiker-SMD
  • Arbeitskreis Bekennender Christen (ABC) in Bayern
  • Christlicher Jugendbund Bayern (CJB)
  • CVJM Bayern
  • Diakoniegemeinschaft Puschendorf
  • Evangelische Lehrer- und Erziehergemeinschaft in Württemberg
  • Gesellschaft für Innere und Äußere Mission im Sinne der lutherischen Kirche
  • Lehrerermutigungstreffen
  • Hensoltshöher Gemeinschaftsverband (HGV)
  • Liebenzeller Gemeinschaftsverband (LGV)
  • Puschendorfer Gemeinschaftsverband
  • Verband Evangelischer Bekenntnisschulen und Kitas (VEBS)

FAQ

Wie kann ich für den Pädagogentag spenden?

Es ist sowohl eine Barspende in Form einer Kollekte an dem Tag möglich sein. Alternativ können Sie auch online spenden mit dem Hinweis auf den Pädagogentag:

Online spenden

Warum findet der Pädagogentag auf der Hensoltshöhe in Gunzenhausen statt?

Ein wichtiges Handlungsfeld der Stiftung Hensoltshöhe ist Bildung und Erziehung. Sie ist seit langer Zeit als Bildungsträger einer Realschule, eines Familienzentrums und einer Fachakademie für Sozialpädagogik tätig. In früheren Zeiten gab es Tagesveranstaltungen und Freizeiten für Lehrer, die von Schwestern und Mitarbeitern der Hensoltshöhe durchgeführt wurden. Jetzt hat sich ein neues Team von Mitarbeitern gebildet, von denen mehrere in pädagogischen Bereichen der Hensoltshöhe tätig sind. Schließlich liegt Gunzenhausen im Hinblick auf Bayern recht zentral, so dass der Pädagogentag für alle Interessierten mit Hin- und Rückfahrt an einem Tag erreichbar sein sollte.

Wo kann ich in Gunzenhausen übernachten, wenn ich schon früher anreisen oder später abfahren will?

Hier finden Sie Informationen zur Übernachtung: Bitte hier klicken
 

Ein Shuttleservice ist leider nicht möglich!

Wird eine bestimmte Konfession von den Teilnehmern am Christlichen Pädagogentag für Bayern erwartet?

Nein. Christen der Evangelisch-lutherischen Kirche, aus Gemeinschaften und verschiedenen Freikirchen werden dabei sein. Unsere Glaubensgrundlage ist die Basis der Evangelischen Allianz: www.ead.de/basis-des-glaubens/

Noch Fragen?

Ansprechpartner

Pfr. Thomas Jeromin

thomas.jeromin@hensoltshoehe.de

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